Geschätzte Lesezeit: ca. 2 Minuten

Anonymität in Diensten und die Bedeutung im Internet

11. Unsere Öffentlichkeitsarbeit gründet sich mehr auf Anziehung als auf Werbung. Auch gegenüber Presse, Radio, Film und Fernsehen (und Internet) sollten wir unsere persönliche Anonymität stets bewahren.
12. Anonymität ist die spirituelle Grundlage aller unserer Traditionen; sie erinnert uns immer daran, Prinzipien über Persönlichkeiten zu stellen.

11. & 12. Tradition in CoDA


In der 12. Tradition erinnern wir uns daran, wie die eigene Einstellung und Motivation sich verändern kann, wenn wir uns selbst ins Rampenlicht stellen, den Dienst für die Gemeinschaft als Möglichkeit uns selbst zu produzieren, verwechseln.

Um diese Tradition umsetzen zu können, empfehlen wir in der 11. Tradition, auf jegliche Nennung von weiteren Informationen außer unserem Vornamen zu verzichten.

Dies öffnet selbstverständlich die Frage, wie juristisch eine Haftung übernommen werden kann, wenn es dann zu öffentlichen Auftritten oder eben im Fall des Internets die Einhaltung des Telemediengesetzes gewährleistet werden kann.

Zu diesem Zweck arbeiten die 12 Schritte Gruppen seit dem ersten Tag mit dem bewährten Konzept, das wir betraute Bedienstete wählen und diese dann mit einer dem Dienst beschreibenden E-Mailadresse ausgestattet sind.

Hinter diesen E-Mailadressen sind reale Personen, die im Sinne der jeweiligen Arbeitsgruppe, Meeting, Komitee oder Dienstausschuß von einem Gruppengewissen gewählt wurden.

Demnach sind zB. im Impressum Kontaktmöglichkeiten lediglich mit Vornamen und Dienstbezeichnung zu finden.

Für die Teilnahme von Mitgliedern an sogenannten Online-Meetings empfehlen wir, sich im Rahmen der technischen Möglichkeiten eine “Alias”-E-Mail-Adresse zuzulegen. Dh., niemals mit einer E-Mailadresse zu schreiben, die den eigenen Vor- und Familiennamen enthält, stattdessen ein Pseudonym zu verwenden.

Share this Page