/ Dezember 5, 2020/ Berichte

Geschätzte Lesezeit: ca. 3 Minuten

Diese Woche stand unter dem Themenbereich “Jitsi-Meet Instanzen”.
Wir schauten der “Software unter die Haube” und versuchten so gut es geht, ungewollte Funktionen auszublenden/abzuschalten und haben begonnen das Branding einzupflegen.

In der ersten Installation, an der wir auch “herum experimentiert” haben, konnten wir mit vielen Einstellungen schon mal die ersten Erfahrungen machen. So konnten wir zB. die Gravatar-Funktionen abschalten, STUN/TURN-Server ändern, den Google-“Magnetismus” eindämmen (mit dem Dank an Kuketz-Blog und adminforge) und machten uns dann an die Umsetzung des Brandings.

Dazu haben wir feste Vorstellungen:
die Generierung der Zufallsräume soll weg, History soll erhalten bleiben, Logos tauschen und verbundene Links sollen zu CoDA-Deutschland zeigen, hellere Hintergrundfarben, die Teilnehmeroptionen sollen angepasst werden – “hinaus werfen” nur für Moderatoren. Youtube-Streaming und Streams aufzeichnen entfernen, per Standard sollen neue Teilnehmer Cam-/Micro-muted (ausgeschaltet) eintreten, Videoauflösung auf max. 480p reduzieren um Teilnehmern mit älterer Hardware und niedriger Internetbandbreite die Mitbenutzung zu ermöglichen, die Landing-Page soll Anleitungen beinhalten, Exit-Page eine Dank-Floskel und weiterführende Informationen.

Um dies umzusetzen werden beide Instanzen komplett neu aufgesetzt und dokumentiert angepasst.

Zudem wollen wir eine Web-UI finden/erstellen, auf der Moderatoren ihre Passwörter selber ändern können, bzw. einen Mechanismus, um Moderatoren zu registrieren.
Mit Hochdruck arbeiten wir an der Umsetzung von festen Räumen. Also Räume, die Moderatoren fest für sich nutzen können und auf die andere Moderatoren keinen Zugriff haben. Hierfür haben wir noch keine brauchbare Lösung finden können.

Lediglich eine Ad-hoc-Idee aus unserem Brainstorming, eine virtuelle Maschine als Desktop-Installation, mit jeweils pro Raum geöffneten Web-Browser-Tabs, die als “quasi”-“Chat-Bots” fungieren.
Dies würde aber ab einer Anzahl von 20 Räumen eine ziemlich hohe System-Last erzeugen.

Und wenn das alles geschafft ist, kommen die Anleitungen dran – für Benutzer, für Moderatoren und auch für die Co-Admins zur Reproduktion.

Die Reproduzierbarkeit mit Schritt-für-Schritt Anleitungen ist eine der Bedingungen, die CoDA-Labs AG gegenüber CoDA-Deutschland e.V. hat, damit nicht mehr wie in der Vergangenheit Software undokumentiert vorgefunden wird, die auch niemand wirklich bedienen kann. Also das der Dienst “Internet-Komitee” ganz real und komplett unabhängig von Personen sein wird. Zumindest soll es möglich sein, dass in Notfällen extern beauftragte IT-Dienstleister Komponenten bearbeiten, erklären und administrieren können, falls sich in den kommenden 3 Jahren kein Ersatz finden wird. Unsere Dienste rotieren im 1, 3 und 5 Jahresrhythmus, und dem soll als eine unserer Grundregeln entsprochen werden.

Wie immer erfolgt ein Hinweis auf unsere offenen Dienste: schau Dich hier einfach mal um, ob Dir nicht der eine oder andere Dienst gefällt und Du mitmachen möchtest.

In diesem Sinne…
liebe Grüße und gute 24 Stunden

Team CoDA-Labs AG
//Andreas A.

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